06/03/2025
„Was mache ich falsch?“ „Liegt es an mir?“
Diese Frage höre ich so oft von meinen Kundinnen.
Und ich kann dir eins verraten: auch als Trainer stellt man sich selbst hin und wieder diese Frage. Besonders bei dem eigenen Pferd, denn das ist ja sozusagen die Visitenkarte. Doch wir alle kochen nur mit Wasser und niemand ist perfekt.
Ich finde es wunderbar, wieviel unglaubliches Wissen hier auf Instagram geteilt wird und wie sehr die Menschen sich selbst hinterfragen und das körperliche Wohlbefinden ihrer Pferde an erster Selle steht. 🐴☺️
Aber oft erlebe ich, dass dadurch die Leichtigkeit verloren geht und das spüren die Pferde.
Frage dich selbst:
•Schweift dein Blick zuerst über den Körper deines Pferdes, bevor du es begrüßt?
•Bist du in der Arbeit mit deinem Pferd in Interaktion oder analysierst du jede einzelne Bewegung?
•Zweifelst du oft an dir selbst?
Selbstreflektion ist gut und wichtig für deine Weiterentwicklung. Aber lass dies nicht in Selbstzweifel und Perfektionismus münden. Ich spreche aus Erfahrung 😅💪🏻
Frage dich das:
•Was liebst du am meisten an deinem Pferd? Den Geruch? Dann geh schnüffeln.
•was machst du am liebsten mit deinem Pferd? Ausreiten? Dann geh ausreiten.
Und verfolge weiterhin Eure Ziele, am besten mit einem guten Therapeutin und Trainer, der dich motiviert. 😊 Aber vergesse dabei nicht dein Pferd und dich ❤️🐴😊
Noch eine kleine Blickschulung:
- auf den letzten beiden Bildern hat Guapo eine lange Stehphase hinter sich und zeigt Ansätze einer Trageerschöpfung (wohl eher Steherschöpfung). Grund dafür sind Schmerzen in den Vorderhufen, welche noch abgeklärt werden. Aufgrund der Schonhaltung kommt die Muskulatur in Dysfunktion. Wichtig ist hier, nicht einfach „gesund trainieren“ zu wollen, sondern erst die Ursache herauszufinden. Der Muskelaufbau geht dann doch auch wieder recht zügig, wenn es vorher schon gut war ☺️ Spannend wieviel besser das letzte Bild im Vergleich zum vorletzten aussieht, lasst euch nicht täuschen 😉
Also geht raus und habt Spaß mit euren Pferden ☺️🐴🔥👏🏼