07/11/2025
Ein Appell für mehr Mitgefühl 💔
Gestern in der Gronauer Innenstadt, auf dem Kurt-Schuhmacher-Platz, ist etwas passiert, dass mich tief getroffen hat.
Ein Junge hat absichtlich eine Taube gejagt, sie schließlich erwischt und dann auf sie getreten.
Die Taube war völlig platt, verlor viele Federn und es hat sogar geknackt.
Irgendwie konnte sie sich noch auf ein Dach retten, wo sie anschließend wohl qualvoll gestorben ist.
Umso schockierender:
Der Junge zeigte keinerlei Reue, und die erwachsene Begleitperson (vermutlich seine Mutter oder Großmutter) hat einfach darüber gelacht.
Was ist das nur für ein Mensch, der einem Kind solche Werte vermittelt?
Und was wird aus so einem Kind später wohl für ein Mensch?
Ich schreibe das nicht, um jemanden bloßzustellen, sondern um an unser Mitgefühl zu appellieren. Mitgefühl beginnt bei den kleinsten Lebewesen.
Ob Taube, Igel oder anderes Tier.
Jedes empfindet Schmerz und Angst.
Es ist so wichtig, Kindern Respekt und Empathie gegenüber allen Lebewesen beizubringen, wenn wir in einer mitfühlenden Gemeinschaft leben wollen.
Man muss Tauben nicht mögen, aber man kann und sollte sie zumindest respektieren.
Sie sind Lebewesen, die genauso ein Recht auf Leben und Unversehrtheit haben wie jedes andere Tier auch.
Tauben gehören zu unserer Stadt, sie sind Überlebenskünstler und verdienen zumindest, dass man sie in Frieden lässt.
Auch sie haben ein Recht auf Leben und Würde.
Immerhin ist das Taubenproblem menschengemacht.
Die Tauben haben sich nicht ausgesucht in unseren Städten zu leben, sondern wurden von und Menschen im Stich gelassen und ausgesetzt.
Bitte schaut nicht weg, wenn ihr so etwas seht.
Und falls jemand gestern diesen Vorfall gesehen hat und weiß wer das Kind und seine Begleitperson waren, gerne bitte bei mir privat melden.