21/04/2026
Vor 11 Jahren ist diese Hündin gestorben.
Warum ich euch das erzähle?
Weil ich überzeugt bin, dass sie einen der grössten Grundsteine für mein heutiges Leben und vor allem für den Lebenshof, gelegt hat.
Leika war die Hündin unserer Nachbarn. Da ich selbst keinen Hund haben durfte, verbrachte ich jede freie Minute mit ihr in der Natur.
Gemeinsam streiften wir durch Wälder und Felder, stundenlang in jeder freien Minute.
Zwischen uns war eine Verbindung, die ich bis heute kaum in Worte fassen kann.
Ich spürte ein Ziehen in meinem linken Arm, wenn es ihr nicht gut ging.
Und sie begann oft schon zu winseln, lange bevor ich bei ihr war.
Sie hat es jedes Mal gespürt, dass ich komme.
Leika hat mir beigebracht, das Unsichtbare wahrzunehmen.
Zu fühlen, statt nur zu sehen.
Wir waren unzertrennlich.
Am 21.05.2015 kam dann wohl der schwerste Tag meines bisherigen Lebens:
Sie ist gestorben.
Eine Trauer und ein Schmerz, wie ich sie bis dahin nicht kannte.
Und trotzdem fühlte ich mich weiterhin tief mit ihr verbunden.
Sie hat mich noch lange begleitet, auf eine andere Art.
Heute denke ich nicht mehr jeden Tag an sie.
Aber wenn ich es tue, dann mit einem Lächeln.
Sie war einzigartig.
Und für mich ein Wegweiser, der bis heute nachwirkt.
Im Namen Sinulay steckt übrigens ein Teil von ihr:
„Lay“ steht für Leika. So, wie es sich für mich richtig angefühlt hat.
Und im „y“ versteckt sich auch noch Nyla.
Heute schaue ich in den Himmel, denke an dich und wünschte, dich noch einmal sehen zu können. ☁️☀️