Mit Empathie

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06/04/2025

Ach der arme Hund muss einen Maulkorb tragen!
Ist das Auflage bei euch?
Ist der böse?
Mit Erziehung hat es wohl nicht geklappt!
Maulkorb ist was für Weicheier!
Warum ein Hund Maulkorb trägt, kann die unterschiedlichsten Gründe haben.
In der Regel ist es ein Schutz für andere, den Halter und manchmal auch für den Hund selber.
Es gibt Hunde die in gewissen Situationen gefährlich sind. Dies hat nichts damit zu tun, dass diese Hunde nicht gut erzogen sind. Sie haben es gelernt, dass der Einsatz der Zähne sie in Konfliktsituationen weiter bringt. Sei es anderen Hunden gegenüber oder aber auch Menschen. Hunde mit keinem gutem Nervenkostüm, einer kurzen Zündschnur und einem gewissen Potential. Hunde die in der Panik um sich beißen. Hunde die sich durch beißen, bei Unterschreitung ihrer Individualdistanz, mehr Raum verschaffen wollen. Hunde die auf bestimmte Trigger reagieren, was sich oftmals nicht plausibel erklären lässt. Hunde die jeglichen Unrat in sich reinschlingen (Pica-Syndrom). Hunde die sich selbst verletzen. Hunde die fehlgeleitetes Beutefangverhalten zeigen. Hunde mit übersteigerten jagdlichen Ambitionen oder auch angezüchtete Verhaltensweisen, dass in irgendeiner Form für andere gefährlich werden kann.
Hunde die im Frust, gegen den eigenen Halter gehen. Hunde die keine Akzeptanz ihrem Halter gegenüber haben, warum auch immer. Hunde die ein massives Problem mit Artgenossen haben. Hunde die ohne Maulkorb überhaupt keinen Sozialkontakt mehr haben könnten. Vermutlich ist der Hund auch gerade wegen einem dieser Themen im Training und es wird aktiv an der Problematik gearbeitet, eben abgesichert.
Was auch immer dahinter steckt, solche Hunde gehören abgesichert. Aber die Akzeptanz ist hier immer noch mehr als schlecht. Deshalb teilt bitte diesen Beitrag. Es muss einfach ein Wandel in den Köpfen her. Es ist wundervoll, wenn ihr einen Hund habt, der keinen Maulkorb braucht. Doch es gibt so viele Hunde die abgesichert geführt werden müssen. Für diese Hunde möchte ich mehr Akzeptanz und Toleranz in der Gesellschaft.
Denn diese abgesicherten Hunde sind keine Gefahr!
Die Hunde, die aus Scham oder falscher Wahrnehmung nicht abgesichert geführt werden, obwohl es absolut notwendig wäre, diese Hunde sorgen für einen schlechten Ruf wenn etwas passiert.
Hunde die einen Maulkorb tragen sind nicht zwangsläufig gefährlich, böse, unberechenbar oder nicht erzogen. Sie haben bestimmt Themen, diese wurden aber erkannt und der Hund wird deshalb abgesichert und somit auch verantwortungsbewusst geführt.
Die Hunde die Maulkorb tragen, müssen auch nicht bemitleidet werden. Diese Hunde haben tatsächlich am wenigsten ein Thema mit dem tragen des Maulkorbs. Es sind in der Regel mehr die Menschen, die damit nicht klar kommen. Meine Hunde verhalten sich ob mit oder ohne Maulkorb genau gleich. Sie rennen, spielen, trinken, schnüffeln und sind auch sonst nicht eingeschränkt, wenn sie einen Mauli drauf haben.
Ja und nicht jeder findet sofort den optimalen Maulkorb, es braucht meist ein paar Anläufe, bis man den optimalen Korb gefunden hat. Auch hier wünsche ich mir etwas mehr Verständnis. Auch muss man individuell schauen, warum und wie oft welcher Hund Mauli trägt und dementsprechend wird auch mal ein Modell ausgewählt, dass nicht jedem Maulkorbexperten in den Kram passt. 😉
Postet gerne ein Foto von eurem Maulkorbträger hier in den Kommentaren, wenn ihr möchtet, gerne mit Erläuterung.
Euer Team HNB
Beitrag darf und soll sehr gerne geteilt werden.

stimmt mich sehr traurig, vielleicht kann Jemand dem alten Hundeopi ein Gnadenplätzchen geben? Ich selbst habe leider ei...
13/01/2025

stimmt mich sehr traurig, vielleicht kann Jemand dem alten Hundeopi ein Gnadenplätzchen geben? Ich selbst habe leider ein ungünstiges Leben für den Senior.

25/09/2024

"Mir ist es egal, was du über mich denkst. Ich denke über dich überhaupt nicht nach." (Coco Chanel)

Was wäre es manches Mal einfacher, wenn sich Hundehalter nicht so einen Kopf darüber machen, was andere Menschen über sie und ihren Hund denken oder gar sagen.
Das abzulegen, das macht frei, das macht das Leben entspannter und es lässt viel mehr Raum für den eigenen Hund und das Miteinander - fürs gemeinsam Spaß haben und dafür, das WIR-Gefühl zu genießen. Was gibt es Besseres 🥰?

Eure Wirs - mit Ghost

24/09/2024

Labra-Doodle (Foto), Malti-Poo, Cava-Poo, Cocker-Poo – gezielte Kreuzungen zwischen zwei Rassen. Man nennt sie auch Designerhunde oder Hybridhunde. Einige Züchter versprechen sich robustere und gesündere Hunde von den Kreuzungen. Eine Forschungsgruppe unter Leitung des britischen Royal Veterinary College untersuchte nun, wie gesund diese Tiere wirklich sind. Dafür wurden die Besitzer von über 9.400 Hunden zu 57 häufigen Hundeerkrankungen befragt. Die Daten der Mischungen wurden mit denen reinrassiger Hunde wie Cavalier King Charles Spaniel, Cocker Spaniel, Labrador Retriever und Pudel verglichen. Bei fast 87 Prozent gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Hybridhunden und ihren Ursprungsrassen. Sie sind also nicht gesünder.

07/08/2024

Lasst Hunde in Ruhe fressen...

Wir hatten das Thema in der Vergangenheit bereits das ein oder andere Mal aufgegriffen.

Dafür gibt es verschiedene Gründe:
- ist ein Hund frisch in sein Zuhause umgezogen, wird manchmal sehr viel Fokus auf ihn gelegt, insbesondere auch dann, wenn er frisst. Viel Aufmerksamkeit kann schon sehr anstrengend für den Hund sein - im Tierheim war er einer von vielen. Nun wird jeder Schritt begutachtet. Nicht nur das, die Menschen möchten auch zuschauen, wie er frisst. Wie soll er da Ruhe haben?

- Menschen betreiben manchmal auch einen seeehr großen Aufwand, wenn es darum geht, dass der Hund wartet, wenn ihm der Napf vorbereitet bzw. hingestellt wird. Da wird "sitz" exerziert und dann heißt es, laaaange warten.
Was bedeutet das für den Hund? Futter wird unter Umständen sehr wichtig gemacht, außerdem entsteht ein Spannungsaufbau.
Wie stolz sind manche Hundehalter, dass der Hund zig Minuten wartet, bevor er fressen darf. Doch was bringt es letztendlich? Klar, sie müssen uns nicht den Napf aus der Hand entreißen. Es kann körpersprachlich etwas Raum eingefordert werden.
Passt das, kann ohne Aufhebens der Napf hingestellt werden, so dass der Hund fressen kann.

- oder aber der Hund soll sich einen Großteil "erarbeiten" und bekommt für den Rückruf etc. jeweils ein bisschen was.
Hunde sind Schlinger, die, wenn sie etwas bekommen, in der Regel zügig fressen - durchaus auch größere Menge, wenn möglich. Immer wieder mini Portionen, das ist untypisch für Hunde. Und auch hier wird Futter sehr wichtig gemacht mit dem Gedanken, dass der Hund es sich erarbeitet.

Zu fressen, das gehört zu den Grundbedürfnissen, das ohne viel Tamtam von uns abgedeckt werden sollte.
Es sollte an und für sich selbstverständlich sein, dass Hunde fressen dürfen - ohne, dass daraus ein riesen Ding gemacht wird.

Eure Wirs

Wir habens genossen heute ☀️☀️☀️
30/07/2024

Wir habens genossen heute ☀️☀️☀️

19/07/2024

Eine wichtige Begrifflichkeit im Umgang zwischen Mensch und Hund ist "Respekt".

Wir sehen immer wieder Hunde, die ganz selbstverständlich die Individualdistanz von Menschen unterschreiten, sie anrempeln, sich mit der Pfote auf den Fuß stellen, sich begrenzend vor sie stellen, vor die Füße laufen, ungefragt auf den Schoß klettern oder Hunde, die schlichtweg weghören, wenn sie angesprochen werden, weil sie gerade eine Wildspur verfolgen, und vieles mehr.

Darauf angesprochen reagieren Hundehalter oft mit zig Erklärungen: Der Hund hatte gerade einen intensiven Geruch in der Nase und hat deshalb den Weg gekreuzt, er hat versehentlich den Menschen beim Überholen angeschubst etc.

Ganz schön viel, was vermeintlich "aus Versehen" und "zufällig" passiert. Nein, nein, Hunde wissen schon ganz genau, was sie tun und wo sie sich bewegen. Sie sind cleverer, als wir es uns oftmals vorstellen können.
All das kann, wie die genannten Beispiele, unproblematisch sein. KANN, muss aber nicht - je nach Hundetyp, je nach Mensch-Hund-Konstellation. Unsere Follower wissen, dass wir es auch hier nicht pauschal meinen. Es steht außer Frage, es ist manchmal schwer einschätzbar, was ok ist oder was weitreichende Folgen hat. Gerade beim eigenen Hund ist das so eine Sache, wenn viele Emotionen im Spiel sind...

Wenn alles rund läuft und Mensch und Hund glücklich und zufrieden sind und kein Dritter in irgendeiner Form "betroffen" ist - dann ist das das eine.
Wenn Jogger verfolgt oder andere Hunde verletzt werden, dann ist es schon eine andere Geschichte und man sollte sich mehr ins Zeug legen und die Mensch-Hund-Beziehung unter die Lupe nehmen und im vermeintlich "Kleinen" schauen. Ja, das eine kann mit dem anderen ein Stück weit zusammenhängen. Das bedeutet umgekehrt nicht, dass störendes Verhalten automatisch aufhört, wenn auf auf das Genannte geachtet wird. Aber es kann allemal ein großes Puzzleteil sein.

Denn wer im Kleinen Entscheidungen trifft, tut das im Großen erst recht.

Auch zum Wohle des Hundes sollte genau hingeschaut werden, denn oft nimmt es Stress, wenn der Halter mehr führt, Grenzen setzt und Sicherheit gibt.
Am Ende mögen Hunde einen dann nicht weniger, wie manch einer befürchtet, sondern im Gegenteil, das Vertrauen wächst durch Klarheit und Verlässlichkeit.

Eure Wirs

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Knonau

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