Hundetraining Lisa Koch

Hundetraining Lisa Koch Bedürfnisorientiertes und modernes Hundetraining - individuell an jedes Hund-Mensch-Team angepasst!

🔹Strafen im Alltag🔹Anfang der Woche habe ich einen Text geschrieben, indem es darum geht, dass kein Lebewesen Verhalten ...
29/05/2026

🔹Strafen im Alltag🔹
Anfang der Woche habe ich einen Text geschrieben, indem es darum geht, dass kein Lebewesen Verhalten zeigt, um dafür gestraft zu werden.

Die Reaktionen waren...gemischt.

Heute möchte ich zeigen, was für Strafen Hunde im Alltag eigentlich erleben und weshalb es deshalb noch "unsinniger" ist, absichtlich und bewusst über das Strafen zu arbeiten.

Also starten wir rein!

🔹Zurück zur Lerntheorie!
Es gibt lerntheoretisch zwei Arten von Strafen.
Bei beiden Arten ist das Ziel, dass ein Verhalten in Zukunft mit geringerer Wahrscheinlichkeit auftritt, weil der Hund lernt, dass das Verhalten eine unangenehme Konsequenz hat.

Bei der positiven Strafe wird ein unangenehmer Reiz hinzugefügt.
Hinter der positiven Strafe stecken Angst, Unsicherheit und im schlimmsten Fall auch Schmerz.
(Klassisches Beispiel: Hund anschreien, Hund blocken, Leinenruck, ...)

Bei der sogenannten negativen Strafe wird ein angenehmer Reiz entfernt.
Dabei entsteht Frust, was sich für das Lebewesen nicht gut anfühlt.
(Klassisches Beispiel: Spielzeug wegnehmen)

🔹Im gemeinsamen Miteinander
Im gemeinsamen Miteinander sollte so gut es geht auf den (bewussten) Einsatz von Strafe verzichtet werden.
Strafe kann - wie eben geschrieben - Frust, Unsicherheit, Angst, Schmerz, ... auslösen und in einem Zusammenleben ist das nicht beziehungsfördernd. Auch das Sicherheitsgefühl kann dadurch einfach stark beeinflusst werden.

Aber wir können Strafen im Alltag oft nicht verhindern.

🔹Strafen im Alltag
Wir können Strafen - logischerweise - nie vermeiden.
Das sind typische Strafen, die dem Hund im Alltag begegnen können:

→ Fremder Hund kommt zu nahe
→ Ein vorbeifahrendes Auto hupt
→ Man steigt versehentlich auf die Leine
→ Es wird zu laut gesprochen
→ Der Mensch erschrickt und schreit kurz auf
→ Jemand steigt dem Hund auf die Rute
→ Ein Kind zieht dem Hund am Ohr
→ Der Hund schnüffelt und ein Ast fällt runter
→ Person am E-Roller fährt knapp vorbei und man zieht den Hund auf die Seite
→ ...

🔹Folgen
Wir sehen also, dass sich im Alltag des Hundes schon viele Strafen "verstecken". Und je nach Hund, kann das mehr oder weniger Einfluss auf dessen Wohlbefinden haben.

Wenn wir aber nun als Bezugspersonen noch (bewusst) Strafe einsetzen, lösen wir im Hund, der womöglich durch den anstrengenden Alltag eh schon eher "erledigt" ist, mehr Angst, mehr Unsicherheit und mehr Frust aus.
Das hat wiederum Einfluss auf das gesamte Verhalten, das Wohlbefinden, die Gesundheit und es wird natürlich auch mit uns als Bezugspersonen verknüpft.

Dabei soll uns unser Hund doch vertrauen und sich bei uns sicher fühlen.

🔹Ethik
Und - man kann es nicht oft genug wiederholen - will ich wirklich, meinen Hund bewusst strafen, wenn es auch andere tolle Wege gibt, um ein Verhalten zu verändern?
Möchte ich riskieren, dass mein Hund Angst vor mir hat und sich nicht sicher fühlt?

Ich persönlich möchte es nicht.

🔹Fazit
Hunde erleben im Alltag einiges an Strafe - sei es positiv oder negativ.
Als Bezugspersonen noch bewusst mit Strafe zu arbeiten, kann im Hund noch mehr Unsicherheit, Frust und Angst auslösen UND zusätzlich dafür sorgen, dass die Bezugsperson nicht als sicher und vertrauensvoll wahrgenommen wird.
Deshalb sollte man darauf achten, dass im gemeinsamen Miteinander so gut es geht auf Strafen verzichtet wird!

🔹Und noch ein kleiner Zusatz
→ "So kann man keine Grenzen setzen!!!"
Doch.
Man kann auch Grenzen setzen, ohne den Hund zu erschrecken, zu ängstigen oder ihm Schmerzen zuzufügen.
Anstatt den Hund zu blocken, um ein Weitergehen zu verhindern, kann man ein einfaches "Stopp"-Signal aufbauen...da bleibt der Hund dann auch stehen.

→ "Aber ihr benutzt auch positive Strafe"
Ja - wenn wir uns in einer Notfallsituation befinden zb, wird positive Strafe manchmal eingesetzt. Dann, wenn zum Beispiel ein Moped Fahrer sehr knapp vorbei fährt, man sich vielleicht erschreckt und den Hund auf die Seite zieht.

→ "Der Geschirrgriff ist auch unangenehm!!"
Ja - auch das stimmt. Also einfach so ins Geschirr reingreifen, ist für die meisten Hunde nicht fein. Darum wird der Geschirrgriff langsam aufgebaut, man arbeitet in einem Tempo, wo der Hund im grünen Bereich ist und sorgt so dafür, dass der Hund durch das Ankündigen weiß, dass nun in das Geschirr gegriffen wird

→ "Mit rein positivem Hundetraining kommt man nicht weiter!!"
Kann ich nicht beurteilen. Ich trainiere nicht "rein positiv", weil das nicht geht.
Ich trainiere hauptsächlich über positive Verstärkung und negative Verstärkung - also da ist auch etwas "negatives" dabei.
Wer mehr DAZU wissen will, kann gerne meinen Beitrag zu dem Thema lesen

→ "Hunde setzen einander auch Grenzen!"
Harald...jedes Lebewesen setzt Grenzen. Die Frage ist nur: WIE.
Und ich als Mensch, möchte freundliche Grenzen setzen.

SO!!!
Danke an alle, die es so weit nach unten durchgehalten haben.
Schönes Wochenende ;D

🔹Social Walk🔹Am 09.06. findet mein nächster Social Walk statt!Dieses Mal gehen wir extra etwas später los, damit es scho...
27/05/2026

🔹Social Walk🔹

Am 09.06. findet mein nächster Social Walk statt!
Dieses Mal gehen wir extra etwas später los, damit es schon kühler ist und wir nicht in der prallen Sonne stehen ;D

Hier kommen kurz und knapp die wichtigsten Infos:
-> Wann? 09.06.2026, 18:00 - 19:30
-> Wo? 16. Bezirk (Wien)
-> Preis? 25€ pro Hund-Mensch-Team

Social Walks sind geführte Spaziergänge in einer Kleingruppe mit anderen Hund-Mensch-Teams.
Dabei lernt nicht nur der Hund vieles, sondern auch der Mensch!

Bei einem Social Walk geht es auch nicht um das Kilometer machen und um das "am schnellsten ans Ziel kommen", sondern um gemeinsames Lernen, Entdecken und Entspannen.

Anmeldungen gerne per Mail an [email protected] oder über das Kontaktformular auf hundelisa.com

Ich freu mich schon auf euch!

🔹Der braucht ab und an mal eine Strafe!🔹Leider hört man diesen Satz noch immer viel zu häufig - insbesondere dann, wenn ...
26/05/2026

🔹Der braucht ab und an mal eine Strafe!🔹
Leider hört man diesen Satz noch immer viel zu häufig - insbesondere dann, wenn es um bestimmte Hunderassen geht oder auch um Charaktere. Aber was ist da dran?

Bevor wir in das Thema einsteigen, möchte ich folgendes festhalten:

❗️Jedes Lebewesen will das Aufkommen von angenehmen Reizen maximieren und das Aufkommen von unangenehmen Reizen minimieren. ❗️

Kein Lebewesen hat also bewusst das Ziel, so viele unangenehme Reize wie möglich zu bekommen.

🔹Strafe
Das, was wir im Alltag oft "Strafe" nennen, ist lerntheoretisch gesehen die "positive Strafe". Bei der positiven Strafe wird etwas Unangenehmes hinzugefügt, wodurch Verhalten in Zukunft mit geringerer Wahrscheinlichkeit gezeigt wird.

Den Hund anschreien, einen Leinenruck geben oder den Hund mit dem Körper zu blocken, zählt also auch zur positiven Strafe (all diese Sachen werden in den meisten Fällen als unangenehm betrachtet).

🔹Hintergrund
Es wird wenig überraschend sein, aber Strafe - egal, ob nun negativ oder positiv - fühlt sich nicht gut an. Strafe ist unangenehm und möchte eigentlich vermieden werden.

Bei der positiven Strafe befinden sich Angst und Unsicherheit an der Basis und je nach Intensität der jeweiligen Strafe auch Schmerz.
(Anschreien macht vielleicht nur Angst, ein Leinenruck tut aber dann auch physisch weh)

🔹Zweck
Strafen vermitteln, dass etwas falsch gemacht wurde.
Je nach Individuum und den bis dato gemachten Lernerfahrungen, gibt es dann Hunde, die sich mit der Situation abfinden ("Ok..dann krieg ich das nicht hin") oder auch Hunde, die etwas Neues probieren, damit sie in der Zukunft vielleicht an das Ziel zu kommen ("Hey...ich krieg das hin!").

🔹Brauchen?
Man kann auch ohne dem Hinzufügen von unangenehmen Reizen dafür sorgen, dass das Lebewesen erwünschtes / "richtiges" Verhalten zeigt.
So kann man die Umgebung und die Bedingungen so gestalten, dass nur richtiges Verhalten gezeigt werden kann oder indem ich jedes Verhalten in die "richtige" Richtung schon im Ansatz verstärke ("Positive Verstärkung" -> etwas Angenehmes hinzufügen)

🔹Eine Frage der Ethik
Es ist keine Frage, OB positive Strafe jetzt funktioniert, denn das tut sie. Positive Strafe funktioniert und sorgt - bei richtiger Anwendung - dafür, dass Verhalten in Zukunft weniger wahrscheinlich gezeigt wird.
Aber WILL ICH über positive Strafe arbeiten, wenn es auch anders geht?
WILL ICH meinem Hund Angst oder sogar Schmerzen zufügen, nur damit ein Verhalten weniger oft gezeigt wird?

Und kleiner Spoiler: nö...will ich eigentlich nicht...

🔹Außerdem...
Arbeiten über die positive Strafe ist gar nicht so einfach, wie es viele glauben...
Man muss auf den richtigen Zeitpunkt und die passenden Intensität der Strafe achten. Die positive Strafe darf nicht zu spät erfolgen, sonst wird sie mit dem Verhalten nicht verknüpft und sie darf weder zu schwach noch zu stark sein, weil es sonst zu "Nebenwirkungen" kommen kann.
Außerdem muss man konsequent sein - jedes Mal, wenn das Verhalten gezeigt wird - muss gestraft werden. Jedes. Mal.
Oft kommt es dann auch noch zu einem Gewöhnungseffekt. Der Hund hat sich an diesen unangenehmen Reiz gewöhnt und es muss ein anderer her - das führt dazu, dass man in eine Gewaltspirale kommt.
Und über die Nebenwirkungen der positiven Strafe möchte ich gar nicht sprechen, weil das einfach sonst kein Ende findet...

🔹Fazit
Ich habe schon am Anfang geschrieben:
Kein Lebewesen zeigt Verhalten, mit dem Ziel, dafür gestraft zu werden.
Keines.
Kein einziges.

Was aber ein Lebewesen braucht, ist ein sicheres Umfeld, indem erwünschtes Verhalten gezeigt werden kann und der Hund oft angenehme Reize erfährt!

Schau dir gerne noch meinen Blogartikel zum Aversiven Hundetraining an: https://hundelisa.com/2025/12/14/aversives-hundetraining/
Und vergiss nicht, mir auf Facebook (Hundetraining Lisa Koch) und auf Instagram (hunde_lisa) zu folgen

Milka war heute mal wieder bei einem Training dabei. Milka ist sehr ruhig, kommuniziert ausgesprochen fair und ausgeglic...
24/05/2026

Milka war heute mal wieder bei einem Training dabei.

Milka ist sehr ruhig, kommuniziert ausgesprochen fair und ausgeglichen mit anderen Hunden und geht auf die Kommunikation anderer Hunde gut ein.

Das macht sie zu einer tollen Begleiterin, wenn es darum geht, Hundebegegnungen zu üben.

Ich freu mich auch immer wieder, wenn Milka mitkommt, dabei ist und als Vorbild für andere Hunde agieren darf ❤️

Milka ist deshalb auch bei meinen Jung- und Welpenkursen zumindest einmal dabei, damit einerseits Kontakt an der Leine geübt werden kann und andererseits die jungen Hunde lernen, wie Kommunikation aussehen kann und dass IHRE Kommunikation gesehen und darauf angemessen reagiert wird.

Und Milka bekommt dabei natürlich ganz viel Lob und Futter.

Ein klares Win-Win 😉

(Natürlich wird nicht sofort “an Milka” trainiert. Zunächst kommt Adelbert, mein Übungshund, an die Reihe und wenn das gut klappt, kommt Milka ins Spiel)

23/05/2026

🔹Geschichten aus dem Alltag🔹

Vor dem ersten Gruppenkurs hat sich heute niemand für ein Training eingetragen und deshalb war ich “privat” mit den beiden Chaoten im Hundegarten Safe & Smart.
Ich baue dort dann gerne zwei sehr simple Stationen auf und wenn die Hunde hingehen, dann arbeiten wir dort und wenn nicht, dann nicht.

Heute wurden unter anderem zwei Stepper aufgestellt mit dem Ziel, dass die Hunde mit den Vorderpfoten draufsteigen, dann mit allen vier Pfoten auf den Steppern stehen und dann nur noch mit den Hinterpfoten und wie man sieht…. das war wohl nichts 😉

Murphy hat zwar den ersten Teil toll gemacht, aber dann …eben nicht mehr.

Aber was mache ich jetzt eigentlich in so einer Situation, in der der Hund von sich aus eine Aufgabe abbricht?

Zuallererst - und das ist in meinen Augen das WICHTIGSTE!!!: Blöd schauen.

Und nachdem ich blöd geschaut habe, beobachte ich den Hund und schau, was er so macht.
Murphy ist zu einem Baum schnüffeln gegangen, hat markiert und ist wieder hergekommen. Hätte in seinem Fall also sein können, dass der Baum plötzlich so super gut riecht oder, dass ihn der Stepper bissi überfordert hat (es war das erste Mal mit dem Stepper) und dass er deshalb kurz was anderes gemacht hat.

Gut - also bei Murphy hatte ich „Glück“. Er hat kurz einen Moment für sich gebraucht, ist aber dann retour gekommen.

Aber was mache ich, wenn hier der Hund gar nicht retour kommt?
Ganz einfach: Ansprechen, nachfragen und wenn er nicht will, dann ist das so und das Leben geht weiter.

Bei diesen Übungen, die wir dort eben so machen, geht es nur um Spaß und ums gemeinsame Arbeiten. Und zum gemeinsamen Arbeiten gehört in meinen Augen auch, dass die Kommunikation des anderen beachtet wird.

Und jetzt kommt bestimmt die ein oder andere Person mit „SO ARBEITEN SIE NIE MIT DIR“ und vielleicht sogar mit „ABER SO TANZEN DIR DIE HUNDE AUF DER NASE RUM!“

Zum Ersten:
Ich stehe natürlich nicht immer bei den Stationen und warte darauf, dass wer kommt und natürlich zwinge ich die Hunde auch nicht zum Arbeiten.
Wenn ich hingehe und mir folgt einer der Hunde, ist das für mich ein Zeichen von „ich will arbeiten“ und wenn keiner mitgeht, dann ist das so.
ABER seit einiger Zeit warten die Hunde bei den Stationen auf MICH, damit ICH endlich komme und mit ihnen arbeiten kann. Also wirklich toll, weil mir das zeigt, dass sie mit mir Kooperieren und Arbeiten WOLLEN (und das ganz ohne Zwang)

Und zum Zweiten:
Nö - also beide sind sich (in meinen Augen) sehr wohl bewusst, dass diese Übungen nur “just for fun” sind. Immerhin sind wir auf einem bestimmten Platz, die Atmosphäre ist eine ganz besondere und ich bin auch total locker und hab am Ende des Tages auch eigentlich kein Ziel.

Übrigens eine Schande, dass mein lieber Kameramann so früh mit dem Filmen aufgehört hat, weil ich namlich dann noch ganz verdattert in die Kamera schaue 😉

❓Wie geht ihr mit solchen „Fails“ um im Training, wo es quasi „um nichts“ geht ❓

22/05/2026

🔷 Geschichten aus dem Alltag 🔷

Ich dachte heute, dass ich beim Spazierengehen mal schau, wie oft sich Milka so in Dingen wälzt und dabei ist dieses Video entstanden!!

Keine Sorge!
Ja - sie ist jetzt stellenweise etwas dreckig, aber 20min bei 30° in der Waschmaschine regeln das ;-)

(Spaß - mir ist es lieber, sie ist dreckig und happy als dass ich sie überall weg- und weiterziehen muss. Wir bürsten den Dreck immer aus)

Wälzen sich eure Hunde auch so gerne?

🔷 Kaubedürfnis beim Hund 🔷Heute geht es mit einem kleinen Beitrag in das wohlverdiente Wochenende!Und zwar mit dem Kauen...
22/05/2026

🔷 Kaubedürfnis beim Hund 🔷
Heute geht es mit einem kleinen Beitrag in das wohlverdiente Wochenende!
Und zwar mit dem Kauen!

🔷 Allgemein

Kauen ist für Hunde eine wichtige Aktivität.

Kauen
… baut Stress ab
… beruhigt und macht ausgeglichener
… aktiviert Glückshormone
… erleichtert den Zahnwechsel
… hilft beim Entdecken und Wahrnehmen der Umwelt

Kauen ist also weit mehr als nur ein “Nice to have” für “ab und an”.

🔷 Problem!?

Es gibt jedoch ein ganz großes Problem bei dem Thema: vielen Hunden wird nichts zum Kauen zur Verfügung gestellt, was dazu führen kann, dass
… sie sich selbst etwas zum Rumkauen suchen
… Frust gesteigert wird
… der Hund unruhiger wird.

🔷 Kauen als Belohnung
Kauen kann aktiv als Belohnung eingesetzt werden.
Hat der Hund zum Beispiel eine anstrengendere Übung gemacht und ist nun mit dem Training fertig, kann das Kauen danach helfen, den Hund wieder “runterzufahren”.
Außerdem lernen Hunde nachhaltiger, wenn ihnen nach Aufgaben etwas zum Kauen gegeben wird 🙂

🔷 Kauen zur Stressregulation
Kauen kann Hunden dabei helfen, Anspannungen abzubauen und Stress besser regulieren zu können. Das liegt einerseits an der rhythmischen Bewegung des Kauens und andererseits daran, dass während des Kauens Glückshormone freigesetzt werden.
Dabei ist es egal, ob dein Hund auf einem Pansen herum kaut oder auf einem passenden Spielzeug!

Hat dein Hund also Stress, kann eine Möglichkeit zum Kauen helfen!

🔷 Kauen als Alternative
Wie schon geschrieben, ist Kauen ein Bedürfnis und wenn wir keine angemessene Möglichkeiten zum Kauen zur Verfügung stellen, suchen sich die meisten Hunde einfach selbst etwas zum Kauen.

Hier kann man also ansetzen und dem Hund aktiv zeigen, was erlaubt ist (Kauwurzel, Kauholz, Spielzeug, Schuhe des Nachbarn, …) und was eben nicht (eigene Schuhe, Tischbeine, …).
Durch die Alternative kann der Hund also seinem Bedürfnis nachgehen, ohne irgendwo rum zu kauen, wo wir es nicht wollen.

🔷 ABER!!
Man kann Hunden nicht irgendwas geben und dann sagen “sei glücklich damit”, sondern muss auf paar Kleinigkeiten achten!

-> Als Kauartikel eignen sich NICHT: (splitternde) Knochen, Hufe, Geweihe, Hörner, … - zu harte Materialien können langfristig die Zähne des Hundes kaputt machen!

-> Passende Größe
Kauartikel können verschluckt werden, darum ist es wichtig, dass man auf die Größe des Kauartikel achtet und zu kleine Kauartikel gegebenenfalls wegwirft.
Das gilt insbesondere für schon sehr zerkaute Kauhölzer.
Natürlich sollten auch kaputte Kauartikel entfernt werden, weil es hier auch zum Verschluckungsrisiko kommen kann.

-> Abwechslung
Manche Hunde kauen total gerne auf einem Artikel herum, bis der Artikel weggeworfen werden muss und andere Hunde bevorzugen Abwechslung. Auch darauf muss geachtet werden.
Manche Hunde bevorzugen allgemein auch eher weiche Materialien, andere härtere Materialien. Auch das muss beachtet werden!

-> Unverträglichkeiten
Bei essbaren Kauartikeln (Ohren, Pansen, Lunge, …) ist es natürlich auch wichtig, darauf zu achten, dass der Hund keine Unverträglichkeiten auf das jeweilige Protein hat

🔷 Fazit
Kauen ist kein Luxus, sondern ein wichtiges Bedürfnis. Man kann Kauen auch gezielt nutzen, um Entspannung, Wohlbefinden und Stressabbau zu fördern!
Also ein richtiger Allrounder!!

❓Worauf kauen eure Hunde gerne rum? ❓

Für mehr Infos rund um den Hund, folgt mir gerne auf Instagram (hunde_lisa), Facebook (Hundetraining Lisa Koch) und schaut auch gerne in den Blog auf meiner Webseite hundelisa.com

In zwei Wochen findet der nächste Social Walk statt!Zu den wichtigsten Daten:-> 09.06.2026, 18:00 - 19:30-> 16. Bezirk, ...
21/05/2026

In zwei Wochen findet der nächste Social Walk statt!

Zu den wichtigsten Daten:
-> 09.06.2026, 18:00 - 19:30
-> 16. Bezirk, Wien
-> 25€

Mehr Infos findest Du auf meiner Webseite hundelisa.com

Du bist noch nicht angemeldet? Dann ändere das schnell und schreibe mir ein Mail an [email protected]

21/05/2026

Die letzten Tage war es hier sehr ruhig!
Und keine Sorge: ich lebe noch!

Allerdings waren die letzten Tage sehr voll...ich überarbeite gerade all meine Unterlagen und schau, dass nun auch "comicartige" Beschreibungen von Übungen dabei sind, ich hatte einige Trainings und in dieser Woche natürlich auch wieder zwei Fortbildungen - wie soll es sonst auch sein...

So aber ich dachte, ich melde mich und mach nochmal ordentlich Werbung für die nächsten Veranstaltungen von mir ;D

🔹Online Vortrag "Mythen rund ums Hundetraining"
22.05.2026, 18:30
Lerne in dem Vortrag, was Mythen sind, warum sie sich halten und was hinter den Mythen im Hundetraining eigentlich steckt!

🔹Social Walk
09.06.2026, 18:00 im 16.Bezirk

Mehr Infos findet ihr auf meiner Webseite hundelisa.com

Anmeldungen könnt ihr mir gerne per Mail schicken ( [email protected] ) oder über das Kontaktformular auf meiner Webseite ;D

Ab spätestens nächster Woche geht es dann wieder regulär weiter!

🔹Beschäftigungskurs🔹Beschäftigung ist für jeden Hund etwas! Egal ob klein, groß, alt oder jung. In dem Beschäftigungskur...
19/05/2026

🔹Beschäftigungskurs🔹

Beschäftigung ist für jeden Hund etwas! Egal ob klein, groß, alt oder jung.
In dem Beschäftigungskurs lernst du unterschiedliche Beschäftigungen kennen, die du auch problemlos in deinen Alltag einbauen kannst.

Im Theorievortrag erfährst du, was Beschäftigung genau ist und weshalb Beschäftigung wichtig ist. In den vier Praxistagen (jeweils Donnerstag) lernst du dann in einem Stationenbetrieb die unterschiedlichen Beschäftigungen kennen!

Nach jedem Praxistag bekommst du auch ein Handout, damit du die Inhalte problemlos auch zu Hause machen kannst!

Zu den wichtigsten Infos:
Theoretischer Input: 03.06.2026 (19:30), Online
Praxis: 04.06., 11.06., 18.06., 25.06.2026 (17:00 – 17:50)
Ort: Hundegarten Safe & Smart 1220 Wien
Preis: 120€

Die Gruppe wird - wie immer - auch bewusst klein gehalten, damit genug Raum für eure Fragen ist und ich für alle da sein kann! :D

Anmeldungen gerne per Mail an [email protected] oder über das Kontaktformular auf meiner Webseite hundelisa.com

Ich freu mich auf euch!

🔹Longieren🔹Demnächst startet ein Kurs zum Thema Longieren bei mir. Longieren ist ein Sport, bei dem es um Kooperation, A...
19/05/2026

🔹Longieren🔹

Demnächst startet ein Kurs zum Thema Longieren bei mir.
Longieren ist ein Sport, bei dem es um Kooperation, Arbeiten in der Distanz und Spaß geht!

In einer theoretischen Einführung über Zoom erfährst du die Hintergrunde zum Longieren und den Aufbau.
In den gesamt fünf praktischen Einheiten geht es dann ans aktive Arbeiten!
Die Praxis findet im Hundegarten Safe & Smart im 22. Bezirk statt.

Zu den wichtigsten Infos:
-> Theorie: 03.06.2026 (18:00)
-> Praxis: 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07.2026 (16:00 – 16:50)
-> Ort: Hundegarten 1220 Wien
-> Preis: 150€

Anmeldungen gerne per Mail ([email protected]) oder über das Kontaktformular auf meiner Webseite hundelisa.com

Ich freu mich auf euch!

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