28/05/2026
Für viele wäre das wahrscheinlich viel zu wenig.
Für mich fühlt es sich genau richtig an und ich bin stolz was wir erreicht haben. 🥰
Weil ich weiß, dass wir das, was wir erarbeitet haben, ehrlich erarbeitet haben.
Mit echter Gelassenheit und Vertrauen. Mit einem Pferd, das in dem, was es macht, wirklich sicher geworden ist.
Er wurde zu nichts gezwungen, sondern durfte sagen, wo er noch Hilfe braucht, unsicher ist und seine Grenzen wurden akzeptiert.
Wer sein Pferd zu mir ins Training gibt, muss damit rechnen, dass …
• wir noch nicht anreiten, obwohl das eigentlich der Plan war
• wir nicht galoppieren, weil es körperlich noch nicht möglich ist
• wir zuerst körperliche Themen gemeinsam mit dem Tierarzt abklären
• wir den ursprünglichen Trainingsplan ändern, weil etwas anderes gerade wichtiger ist
• wir ganz viel „nichts tun“ und Stress abbauen, statt einfach "drüber reiten".
• wir unerwünschtes Verhalten hinterfragen und die Ursache suchen, statt als "der verarscht dich nur" abzustempeln
• wir langsame Schritt für Schritt Übungen machen, statt schnelle, spektakuläre Bewegungen
➡️ weil eine echte entspannte Psyche an erster Stelle steht und das Ziel gelassene, gesunde Freizeitpferde sind.
Von Losreißen, sich nicht berühren lassen wollen, nicht geputzt werden wollen, Panik bei schnelleren Bewegungen, extreme Angst wenn ich auf der Aufstiegshilfe stehe und vielem mehr …
… zu einem Pferd, das mich entspannt ein paar Runden trägt und alltagstauglich geworden ist.
Und deshalb ist nach 3 Monaten „nur“ gebisslos im Schritt geritten zu werden für Valentin ein riesiger Fortschritt. ✨
Für mich das Allerwichtigste:
Die Besitzerin ist unglaublich glücklich, weil sie weiß, welche riesigen Veränderungen er in den letzten 3 Monaten gemacht hat. 🧡
Gemeinsames wöchentliche Training ist bei mir auch dabei.
Die Besitzer lernen:
Wie kommen wir ans Ziel?
Was mache ich wann?
Und auf welche kleinen Signale muss ich achten?
Mein Weg ist sicher nicht der klassische und bestimmt nicht jedermanns Sache.
Aber ich liebs ☺️