24/08/2024
KIND und HUND
Das Thema "Kinder und Hunde" ist die Königsklasse im Hundetraining bzw für Hundetrainer!
Stimmt das? Und wenn ja ,warum ist das so?
Wenn es um reaktive , schwierige Hunde geht, stimmt dies absolut und ist ganz einfach erklärt.
Hat man einen Hund der auf Artgenossen aggressiv reagiert kann ein Hundetrainer einen souveränen,noch grösseren Hund zum Training dazu holen.
Reagiert der Hund auf Männer oder Frauen kann der Trainer auch hier mutige Personen finden und für deren Sicherheit durch gutes Management garantieren.
Selbst Katzen, Vögel und andere Kleintiere kann man hinzuziehen um aggressives Jagdverhalten abzutrainieren, ohne diese Tiere zu stressen oder gar zu gefährden , natürlich vorausgesetzt, es wird richtig gemacht.
Aber kein Trainer kann zum Nachbarn gehen und sagen: " Ich borge mir mal deine Kinder aus , hab da einen Rottweiler der keine mag".
Wir sehen hier gibts ein grosses Problem das es fast unmöglich macht, Hunde die bereits aggressiv auf Kinder reagieren, doch noch zu sozialisieren/ trainieren.
Durch unser selbst entwickeltes , weltweit einzigartiges Trainingskonzept für Kind und Hund konnte ich dies sogar bei Chevy erfolgreich anwenden.
Chevy wurde von einem verantwortungsvollem Züchter aus der Zucht wegen Fehlverhalten ausgeschlossen.
Dieses Verhalten abzutrainieren war erfolglos und machte vieles schlimmer , so das ein Platz für sie in erfahrene Hände gesucht wurde mit der Bedingung keine anderen Hunde, Katzen und Kinder !
Chevy war bei mir die erste Zeit sehr ängstlich aber ich hatte mit den oben genannten Möglichkeiten relativ schnellen Erfolg und ihr Fehlverhalten stellte sich als ein neurologischer "Defekt" heraus , der vorhersehbar ist und somit auch kontrolliert werden kann !
Nur wie schon erwähnt waren kleine Kinder logischerweise nicht zu besorgen aber gerade diese waren ihr besonders suspekt und meine Tochter bereits 14.
So habe ich unser Kind und Hund Konzept, welches eigentlich für Familie mit Hund im Haushalt konzipiert ist auf die Ferne angewendet und das Resultat war, das Chevy über die Zeit begonnen hat Vertrauen bzw Interesse aufzubauen und zu jedem Kind das sie sieht hinzuziehen, um ihre Belohnung( positiver Verstärker)zu bekommen .
Ich musste dieses Training sogar einstellen, weil es für Eltern verständlicherweise bei diesem Typ von Hund schon unangenehm wurde und mir peinlich da man bei diesem Konzept niemals Zug auf der Leine oder Brustgeschirr haben darf wenn Hunde Kinder sehen( Stimulus).
Entwickelt wurde dieses Konzept bereits im Herbst des Jahres 2007, als ich selbst Hilfe suchend die besten Hundetrainer Deutschlands abklapperte, wegen meinem bereits verstorbenen Boerboel Rüden Banton welcher mich und meine Kinder gebissen hat .
Wir waren gerade zum Training für eine ganze Woche bei einem bekannten Trainer in Deutschland der Erfahrung mit dieser Rasse hat aber am Ende der Woche wurde Banton plötzlich schwach auf den Beinen.
Beim Tierarzt Vorort wurde Ehrlichiose festgestellt und um sein Überleben gekämpft .
Währenddessen habe ich im Warteraum völlig nervös eine herumliegende Hundezeitschrift genommen um mich abzulenken.
Mein Hirn versuchte sich auf einen Artikel zu konzentrieren aber meine Gedanken waren bei Banton .
Dann stand da was von einer bestimmten Technik ( Stimulus und positiver Verstärker) die bei Leinenaggression und Artgenossen Unverträglichkeit angewendet werden kann .
In dem Moment machte es bei mir Klick und ich verstand wo das Problem mit Banton wirklich lag ,nämlich das der Hund sich NICHT den Kindern unterzuordnen hat und ich die Begegnungen mit den Kids positiver gestalten musste .
Wie konnte ich auch damals nur glauben das ein Boerboel der gezüchtet wurde, eine Farm in Afrika vor wilden Tieren wie Hyänen oder gar Löwen zu beschützen, sich kleinen Kindern unterzuordnen hat .
Aber ehrlich , wer hat das noch nicht gehört?
Ich dachte weiter das wenn ich diese Technik auf meine Kinder umlege und es schaffe diese im Alltag zu integrieren hätte ich vlt doch noch eine Chance Banton zu behalten.
Banton hatte überlebt und ich konnte ihn danach mit den Kindern selbst erfolgreich resozialisieren!
So wurde unser einzigartiges Kind und Hund Konzept geboren.
Hier jedenfalls seht ihr das Resultat dieser Technik:
Chevy im Erstkontakt mit diesen zwei Kindern nach nur 15min und es ist der zweite körperliche Kontakt denn sie je mit Kindern hatte .
Chevy ist kein genetischer "Nanny dog" sondern dieses Verhalten ist Resultat jahrelanger Arbeit und konsequenter Verhaltenstherapie .
WICHTIG!
Habt ihr in eurer Familie einen Hund der bereits nur kleinste Zeichen von Meideverhalten zeigt oder die Kinder gar schon anknurrt hat, dann ist Alarmstufe rot und sofort für deren Sicherheit (Management) zu sorgen und professionelle Hilfe aufzusuchen !!
Unser Konzept ist im Alltag zu Hause aber auch unterwegs mit den Kindern jeden Alters , vom Säugling bis zum Teenager immer und überall anzuwenden.
Natürlicherweise Ideal bevor der Hund negatives Verhalten zeigt!
Am besten du kontaktierst uns um mehr zu erfahren .
0664 /5333723
oder bald mehr unter
www..canis.at
RESPECT ●TRUST ●LOVE
Die kynologische Reihenfolge!
PS:
▪︎ Wir sind gegen das Kupieren (ausgenommen Hunde die nachweislich ihre Arbeit verrichten und dies dazu notwendig ist, wie auch aus medizinischen Gründen).
Wir haben Chevy bereits so um 0€ übernommen und sie somit vor einer Abgabe im Tierheim gerettet !
▪︎Die Eltern wissen um Chevy's Fehlverhalten bescheid und vertrauen mir ,so wie ich Chevy in dieser Situation zu 100% vertraue!